Projekt MARS: Forschung im Bereich Agrarrobotik.
Precision Farming weiter gedacht.

MARS steht für Mobile Agricultural Robot Swarms.
Und damit für die Landwirtschaft der Zukunft.

Sie sind mobil. Sie sind Cloud-gesteuert. Und sie sind viele: Die Fendt Feldroboter der Zukunft. Gemeinsam kooperieren sie beispielsweise bei der Aussaat von Mais völlig autonom, effizient und hochpräzise. Die Grundidee für das Projekt MARS ist mit nur einem Begriff erklärt: Vereinfachung.

Warum? Wenig Sensoren, robuste Steuerungen und klarer Hardwareaufbau machen jeden einzelnen MARS-Roboter besonders zuverlässig und damit produktiv. Gleichzeitig sorgt der Einsatz vieler kleiner, identischer Roboter im Schwarm dafür, dass der Job unterbrechungsfrei weiterläuft, selbst wenn einmal eine Einheit ausfallen sollte.

Ihr geringes Gewicht gewährleistet dabei ein hohes Sicherheitsniveau sowie eine besonders schonende Feldbearbeitung – ohne nennenswerte Bodenverdichtung. Gleichzeitig werden nutzbare Zeitfenster für den Feldeinsatz erweitert. Und: MARS Roboter sind rund um die Uhr einsatzbereit. Am Tag ebenso wie in der Nacht. All das macht Feldrobotik Systeme für die Landwirtschaft der Zukunft besonders attraktiv. Das ist unsere Vision.

So funktioniert das Roboter gestützte Precision Farming bei der Maisaussaat

Logistik Einheit

Die Logistik Einheit regelt Transport, Saatgut-Befüllung, Akku-Ladung und hochpräzise Navigation der Roboter.

Roboter

Jeder Roboter verfügt über eine eigene Säeinheit und wird elektrisch angetrieben. Die Kommunikation mit der Logistic Unit erfolgt via Cloud.

Tablet

Planung der Aussaat, Live-Monitoring sowie Saatdaten-Verwaltung sind z.B. mit einem Tablet von überall aus möglich.

Satelliten

Die satellitengestützte Navigation ermöglicht eine autonome Operation sowie exakte Dokumentation bzw. Auswertung der Saatdaten.

Cloud

Der OptiVisor Algorithmus optimiert (Optimizer), und überwacht (Supervisor) kontinuierlich die Aussaat. Ein ortsunabhängiges Eingreifen ist jederzeit möglich.

Landwirt

Die Aufgabe des Landwirts beschränkt sich auf die Saatplanung (mittels App) sowie das Aus- und Einbringen der Roboter mit der Logistik Einheit.

Kann MARS die Zukunft der Erde sichern?

Der Hunger der Weltbevölkerung nach Lebensmitteln, Energie und Rohstoffen wächst mit der Zahl der Menschen auf der Erde. Um diese Herausforderung zu meistern, denkt Fendt kontinuierlich voraus. Mit dem ersten Fendt Dieselross haben wir die Landwirtschaft bereits im Jahr 1930 revolutioniert. Mit dem von der Europäischen Union geförderten Forschungsprojekt MARS bringen wir Precision Farming mit autonomen Produktionssystemen der Zukunft einen entscheidenden Schritt voran. Und bereiten damit eine weitere Revolution vor.

Effizienz, Nachhaltigkeit und Produktivität: Darauf sind unsere Feldroboter programmiert.

Um Erträge nachhaltig zu steigern, berücksichtigt das MARS-Konzept eine ganze Reihe wirtschaftlicher, technischer und ökologischer Gesichtspunkte. Durch agronomisch angepasste Saatmuster in Kombination mit einer exakten Dokumentation jeder einzelnen Pflanze können Saatgut, Pflanzenschutz- und Düngemittel punktuell und somit extrem sparsam ausgebracht werden. Dabei brauchen die kleinen Roboter für die Fortbewegung auf dem Feld erstaunlich wenig Energie. Der erforderliche Ressourceneinsatz wird insgesamt minimiert und auch die Kosten für Betriebsmittel sinken. Zudem verrichten die leichten und dennoch robusten Roboter dank wartungsarmer Elektroantriebe ihre Arbeit besonders leise und effizient. Emissionen oder Verunreinigungen entstehen durch die batteriebetriebenen Schwärme auf dem Feld keine. Aus welcher Energiequelle die Roboter mit Strom betankt werden (öffentliches Stromnetz, hofeigene Biogas- oder Photovoltaikanlage, Windkraft oder Brennstoffzelle) entscheidet der Landwirt.Ob kleines Feld mit nur fünf, oder Großfläche mit 50 und mehr MARS-Robotern – unterm Strich sind alle auf das gleiche Ziel programmiert: eine starke Ernte für eine nachhaltige Landwirtschaft.

Die Vorteile der MARS Roboter für die Landwirtschaft

Das Forschungsprojekt MARS

Das Fendt Forschungsprojekt MARS wird gefördert durch die EU im Rahmen des FP7 Programms und ist Teil von Echord++.

Projektstart: 1. Mai 2015
Laufzeit: 18 Monate
Projektpartner: Hochschule Ulm (Servicerobotik)


Kontakt

Gerne können Sie sich bei Fragen per Mail an uns wenden!

E-Mail: MARS.Fendt@agcocorp.com