2016-09-01Pressemitteilung

Geschäfte verlaufen planmäßig

Das Marktumfeld ist schwierig. Daran ließ Peter-Josef Paffen, Vorsitzender der AGCO/Fendt Geschäftsführung am 1. September 2016 im Rahmen der internationalen AGCO/Fendt Pressekonferenz in Marktoberdorf keinen Zweifel. Dennoch verlaufen die Geschäfte bei Fendt stabil und nach Plan. In Europa sieht man weiteres Wachstumspotential und auch weltweit sind neue Ziele im Visier des Landtechnikherstellers. So wird weiter intensiv in Forschung und Entwicklung investiert und mit dem neuen Fendt Nature Green beginnt auch optisch eine Weiterentwicklung der Marke Fendt.

Geschäfte verlaufen planmäßig

Das Marktumfeld ist schwierig. Daran ließ Peter-Josef Paffen, Vorsitzender der AGCO/Fendt Geschäftsführung am 1. September 2016 im Rahmen der internationalen AGCO/Fendt Pressekonferenz in Marktoberdorf keinen Zweifel. Dennoch verlaufen die Geschäfte bei Fendt stabil und nach Plan. In Europa sieht man weiteres Wachstumspotential und auch weltweit sind neue Ziele im Visier des Landtechnikherstellers. So wird weiter intensiv in Forschung und Entwicklung investiert und mit dem neuen Fendt Nature Green beginnt auch optisch eine Weiterentwicklung der Marke Fendt.

„Das wirtschaftliche Umfeld für die Landtechnikindustrie bleibt herausfordernd“, sagte Peter-Josef Paffen zu Beginn der AGCO/Fendt Pressekonferenz und erläuterte dies anhand des monatlich ermittelten CEMA Business Barometers der europäischen Landtechnikindustrie. „Nach einer kontinuierlichen Verbesserung der Stimmung in kleinen Schritten im Jahr 2015 ging das Business Barometer in den ersten vier Monaten des laufenden Jahres wieder nach unten. In den Monaten Mai bis Juli blieb die Stimmung konstant. Die zukünftigen Erwartungen wurden im Juli erstmals wieder etwas besser eingeschätzt als die Monate zuvor. Das könnte darauf hindeuten, dass die Talsohle erreicht und die Stimmung in der europäischen Landtechnikindustrie zukünftig wieder besser werden könnte.“

Trotz schwierigem Umfeld Geschäft nach Plan

Trotz des schwieriger werdenden Umfelds läuft das Geschäft für die Marke Fendt und die AGCO GmbH Marktoberdorf stabil nach Plan. „Im Jahr 2015 erreichten wir einen Traktorenabsatz von 13.678 Einheiten. Zusammen mit den Fendt Erntemaschinen und einer strikten Ausgabendisziplin konnten wir so im vergangenen Jahr wieder ordentliche Zahlen beim Umsatz und Ergebnis einfahren“, machte der Vorsitzende der Geschäftsführung deutlich. Obwohl sich im laufenden Jahr 2016 der Wettbewerb um Stückzahlen und Marktanteile durch die anhaltend niedrigen Weltmarktpreise bei wichtigen landwirtschaftlichen Produkten weiter verschärft, fährt Fendt weiterhin planmäßig in etwa auf dem Niveau des Vorjahres. Ziel ist ein Absatz von 13.500 Fendt Traktoren, ein leicht steigender Absatz von Fendt Mähdreschern und Ballenpressen sowie ein stabiler Absatz der Feldhäcksler Fendt Katana. Im Bereich Futtererntetechnik beginnt die Auslieferung der ersten Maschinen jetzt im September. Bis zum Jahresende gehen noch über 500 Fendt Mähwerke, Wender und Schwader in den Markt. Die Markteinführung für den Fendt Vario-Liner beginnt im Jahr 2017.

Gute Marktposition in Deutschland – Europaweites Ziel: Zehn Prozent Marktanteil

Im Jahr 2015 ging der Traktorenmarkt in Deutschland nach einer mehrjährigen stabilen Phase um rund sieben Prozent deutlich zurück. „Mit 5.493 Zulassungen erreichten wir wie im Jahr zuvor einen Marktanteil von 17 Prozent. Im ersten Halbjahr 2016 stehen wir in der Traktorenliga mit einem Marktanteil von 19,7 Prozent an erster Stelle. Allerdings setzte sich die rückläufige Marktentwicklung aufgrund der niedrigen Investitionsbereitschaft mit einem Minus von 9,7 Prozent weiter fort. Unser Ziel ist, die gute Marktposition in Deutschland bis zum Jahresende zu halten, bzw. leicht auszubauen“, sagte Paffen. Über 90 Prozent der Fendt Traktoren und Erntemaschinen gehen in die Region West- und Zentraleuropa. „Oberstes Ziel ist, mittelfristig den Fendt Marktanteil in Europa von aktuell 8,3 Prozent kontinuierlich auf zehn Prozent zu steigern. In Deutschland, Frankreich, Niederlande, Schweiz und Österreich fahren wir mit Fendt bereits gute Marktanteile zwischen zehn und knapp 20 Prozent ein. Diese zweistelligen Marktanteile wollen wir halten, stabilisieren und – wo auch immer umsetzbar – weiter ausbauen. Wachstumspotential sehen wir nach wie vor in den EU-Ländern Großbritannien, Spanien, Italien, Skandinavien und in allen zentraleuropäischen Ländern, die im Schnitt bei rund fünf Prozent Marktanteil liegen. Wir gehen davon aus, dass in jedem einzelnen Land in Europa ein Marktanteil von zehn Prozent für Fendt machbar ist.“

Weltweit Marktchancen für die Marke Fendt

Grundsätzlich hat sich Fendt zum Ziel gesetzt, zukünftig das gesamte Fendt Programm weltweit in allen Ländern und Regionen mit einer modernen Landwirtschaft anzubieten. „Außerhalb Europas gibt es in Nordamerika und in den Regionen Australien/Neuseeland und Japan/Südkorea inzwischen stabile und weiter ausbaufähige Vermarktungsstrukturen. Darauf werden wir aufbauen. Auch Afrika bietet für Fendt Potential, so sind die ersten Fendt Traktoren in Südafrika und ausgewählten Ländern Nordafrikas bereits im Einsatz. Daneben haben wir im Jahr 2016 auch ganz neue Märkte für Fendt ins Visier genommen. Zum Beispiel Südamerika. Ende April 2016 präsentierten wir unser neues Flagschiff Fendt 1050 Vario auf der Agrishow in Ribeirão Preto, Brasilien. Es gibt in dieser Region einen interessanten Markt für modernste und leistungsfähige Technik. Im Iran beteiligten wir uns erstmals an der Landtechnikmesse Agrotech in Shiraz. Auch hier sehen wir zukünftig Marktpotential. Der dritte neue Markt für Fendt ist China. In China gibt es inzwischen Regionen mit einer großflächigen und modernen Landwirtschaft, wo wir Schritt für Schritt die Markteinführung vorbereiten“, stellte Paffen die weltweiten Vertriebsstrategien dar.

Fendt Nature Green – Das frischeste Grün der Landtechnik

Im September 2016 beginnt bei Fendt eine neue Ära, ab sofort werden alle Fendt Produkte in der neuen Fendt Nature Green Farbe ausgeliefert. „Das neue Fendt Grün ist kraftvoller, leuchtender, lebendiger und vielschichtiger und entwickelt noch mehr Dynamik. Das frischeste Grün der Landtechnik aus unserer Sicht“, sagte Paffen. Ab September beginnt zudem die Produktion und Auslieferung der neuen Flaggschiff Baureihe Fendt 1000 Vario in höheren Stückzahlen. Auch die Mähwerke, Wender und Schwader des neuen Fendt Futtererntetechnikprogramms werden ab September ausgeliefert. „Ab jetzt bieten wir unter der Marke Fendt ein umfassendes Full-Line-Programm an. Fendt Traktoren im Leistungsbereich von 50 bis 500 PS, die beiden Häckslermodelle Fendt Katana 65 und 85, ein breites Fendt Mähdrescherprogramm im Leistungsbereich von 180 bis 500 PS, Fendt Ballenpressen und die Fendt Futtererntemaschinen. Somit sind wir auf dem Weg der Umsetzung („Route 66") der exklusiven Full-Line-Strategie von Fendt große Schritte vorwärts gekommen. Die Fendt Vertriebspartner können ab sofort exklusiv ein umfassendes Fendt Programm mit attraktiven Dienstleistungen anbieten. Dazu gehören eine erstklassige Ersatzteilverfügbarkeit, flexible Finanzierungsangebote und attraktive Serviceangebote wie Fendt Pro Service für neue Maschinen und Fendt StarCertified für gebrauchte Maschinen.“

Rund 4200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Ende Dezember 2015 waren 4.220 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den vier deutschen AGCO Standorten Marktoberdorf, Asbach-Bäumenheim, Hohenmölsen und Feucht beschäftigt. Zur Jahresmitte lag die Beschäftigung mit 4.203 etwas unter Vorjahreswert, was auf die weiter steigende Produktivität im Unternehmen zurückzuführen ist.

Entwicklungsbudget weiter auf hohem Niveau

Im Bereich Forschung und Entwicklung bleibt Fendt unabhängig von kurzfristigen Marktschwankungen auf dem Gaspedal. Wichtige Zukunftsprojekte laufen planmäßig. Das Entwicklungsbudget liegt für das Jahr 2016 mit rund 60 Mio. Euro exakt auf Vorjahresniveau.

Bei Rückfragen wenden Sie sich an:

Fendt-Pressestelle / PR
Tel.: +49 (0) 8342 / 77 - 343
E-Mail: pressestelle.fendt@AGCOcorp.com
Website: www.fendt.com
Sepp Nuscheler (Mobil): +49 (0) 171 / 41 35 58 1
Manja Morawitz (Mobil): +49 (0) 151 / 18 03 38 43

Downloads