2015-09-10Pressemitteilung

Der Fendt Former 12555 X. Die Zukunft bleibt spannend.

AGCO/Fendt verfügt über langjährige Forschungserfahrungen auf dem Gebiet elektrischer Antriebstechniken. Im Jahr 2013 präsentierte das Landtechnikunternehmen mit dem Projekt Fendt X-Concept erste Ergebnisse mit einem Fendt Traktor, der zusätzlich zu den hydraulischen Anschlüssen und der Zapfwelle, auch über eine Hochvoltschnittstelle verfügte. Nun stellt AGCO/Fendt als erster Hersteller auf der Agritechnica 2015 einen Kreiselschwader mit innovativen elektrischem Integralantrieb vor, bei dem der Elektromotor direkt in die Schwaderglocke integriert ist.

Der Fendt Former 12555 X. Die Zukunft bleibt spannend.

AGCO/Fendt verfügt über langjährige Forschungserfahrungen auf dem Gebiet elektrischer Antriebstechniken. Im Jahr 2013 präsentierte das Landtechnikunternehmen mit dem Projekt Fendt X-Concept erste Ergebnisse mit einem Fendt Traktor, der zusätzlich zu den hydraulischen Anschlüssen und der Zapfwelle, auch über eine Hochvoltschnittstelle verfügte. Nun stellt AGCO/Fendt als erster Hersteller auf der Agritechnica 2015 einen Kreiselschwader mit innovativen elektrischem Integralantrieb vor, bei dem der Elektromotor direkt in die Schwaderglocke integriert ist.

Ausgezeichnet von der DLG mit Silber: Der neue elektrische Schwader Fendt Former 12555 X

Bereits 2001 erkannte AGCO/Fendt das Potential elektrischer Antriebstechniken und begann intensiv mit den Forschungsarbeiten, zunächst zu einem elektrischen Traktor-Fahrantrieb. Ziel war es, mobiltaugliche Elektromaschinen und passende Leistungselektroniken zu entwickeln und ein elektrisches Sicherheitskonzept zu erstellen. Dazu gehörten Überlegungen, wie die erzeugte elektrische Leistung von einem E-Traktor optimal auf das Anbaugerät übertragen werden kann. Der nun vorgestellte Schwader Fendt Former 12555 X wird über eine AEF (Agricultural Industry Electronics Foundation) spezifizierte 700-V-Gleichspannungsschnittstelle mit Elektrizität versorgt und verfügt über einen elektrischen Integralantrieb für jeden Kreisel.

Der Elektromotor ist direkt in die Schwaderglocke integriert.

Elektrische Antriebe schonen die Umwelt

Fendt entwickelte für den Fendt Former 12555 X einen Torquemotor mit ausgezeichnetem Wirkungsgrad, der in jede Schwaderglocke integriert ist. Separate Gehäuse, Lagerungen oder Getriebe sind dafür nicht notwendig. Jeder Motor wird über eine eigene Leistungselektronik unabhängig geregelt.
Neben den zahlreichen Vorteilen in der Bedienung, Einstellung und Wartung des Fendt E-Schwaders gegenüber mechanischen Geräten, sind elektrische Antriebe umweltfreundlicher. Das zeigt sich darin, dass durch den wirkungsgradoptimierten Betrieb Kraftstoff – und damit Kosten – eingespart und die Gefahr von Fett- und Öleintrag in das Futter und die Umwelt verringert wird.

Separate Drehzahlregelung an jedem Kreisel

Elektrische Antriebe sind einfach, dynamisch, hochpräzise regelbar und verfügen gegenüber den bisher üblichen hydraulischen und mechanischen Antrieben bei Kreiselschwadern über zahlreiche Vorteile. Können beispielsweise mechanisch angetriebene Kreisel nicht unabhängig voneinander geregelt werden, so besteht am Fendt Former 12555 X die Möglichkeit, bei jedem Kreisel separat die Drehzahl einzustellen – unabhängig von der Motordrehzahl und der Geschwindigkeit des Traktors. Damit kann auf unterschiedliche Strukturen des Grüngutes schnell und individuell reagiert werden. Ein weiterer Vorteil des Fendt Former 12555 X ist der deutlich geringere Wartungsaufwand und Verschleiß, da beispielsweise das elektrische Anbaugerät keine Gelenke mit Fettschmierung oder Getriebestufen besitzt. Einzigartig ist auch, dass an jedem Kreisel separat ein Schnellstopp möglich ist, zum Beispiel am Vorgewende.


Dadurch wird die Gefahr von Personen- und Maschinenschäden erheblich verringert. Eine zusätzliche Kühlung der Motoren ist nicht erforderlich. Der Fendt Former 12555 X ist als Vierkreiselschwader mit 12,50 m Arbeitsbreite, vier Kreiseln und zwölf Doppelzinken Ende 2016 am Markt verfügbar.

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