2016-01-15News

Bayerischer Minister informiert sich über Smart Farming

Das Fendt Jahr 2016 startete gleich mit hohem Besuch. Der Bayerische Staatsminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Helmut Brunner, kam am 11. Januar zum Informationsaustausch zu AGCO/Fendt nach Marktoberdorf. Top Thema seines Besuches war Smart Farming.

Bayerischer Minister informiert sich über Smart Farming

Das Fendt Jahr 2016 startete gleich mit hohem Besuch. Der Bayerische Staatsminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Helmut Brunner, kam am 11. Januar zum Informationsaustausch zu AGCO/Fendt nach Marktoberdorf. Top Thema seines Besuches war Smart Farming.

Ob „Landwirtschaft 4.0“, „Digital Farming“, „Smart Farming“ oder „Agri Big Data“ – das Thema Vernetzung ist nicht erst seit der letzten Agritechnica in der Landwirtschaftsbranche angekommen. Doch langsam füllen sich die Schlagworte auch mit Leben und Inhalten.

(l.) Helmut Brunner, Bayerische Staatsminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten,

„Wir sind zu Fendt nach Marktoberdorf gekommen, um uns bei einem der Technologieführer der Branche über das Thema Smart Farming auszutauschen“, so Minister Helmut Brunner. „Es erfüllt mich mit Freude und Stolz, dass wir ein Unternehmen wir Fendt in Bayern haben, dass hier sowohl die Hightech-Maschinen entwickelt und auch produziert.“

Dr. Heribert Reiter, Geschäftsführer Forschung und Entwicklung Fendt sowie weltweiter Entwicklungschef für Traktoren im AGCO Konzern, stellte Helmut Brunner und seinem Team die Fuse Strategie von AGCO vor. Hierbei handelt es sich um eine Elektronikstrategie, die nahtlose Integration und Vernetzung des gesamten Maschinenparks ermöglicht. AGCO und Fendt setzen dabei auf ein offenes, markenübergreifendes System, so dass sämtliche Anbaugeräte mit allen Traktoren sowie selbstfahrenden Landmaschinen untereinander verbunten werden können. Schließlich besitzen viele Landwirte und Lohnunternehmer Maschinen von unterschiedlichen Herstellern.

Dr. Heribert Reiter stellt Minister Brunner die Fuse Strategie von AGCO vor.

„Plug und Play – dass kennen Sie aus der PC Welt“, so Dr. Heribert Reiter. „Lange war diese einfache Bedienwelt auch in der Computerbranche eher Wunschdenken, denn Realität. Hier hat sich aber viel getan“, so der Forschungs- und Entwicklungschef weiter. „Wir bei Fendt nehmen uns diesem Thema auch sehr stark an. Da Traktoren aber keine autonomen Fahrzeuge wie Pkws oder Lkws sind, sondern nur im Kollektiv mit einem Anbaugerät gesehen werden können, stehen Landtechnikhersteller vor weitaus komplexeren Aufgaben als die Automotive- oder Bus- und Truckbranchen.“


Aus diesem Grund gibt es auch nur in der Landtechnik-Branche eine Vereinigung aller Player, die AEF (Agricultural Industry Electronics Foundation), um einen einzigartigen Standard zu setzen, den ISOBUS.

„Fendt bietet schon seit Jahren Spurführungs- und Dokumetationssysteme oder die automatische Teilbreitenschaltung SectionControl an“, berichtet Dr. Reiter. „Die Entwicklung geht aber schon wesentliche Schritte weiter, z.B. dass das Anbaugerät den Schlepper steuert. Oder dass der Fahrer seinen Acker nicht mehr nach dem Gießkannen-Prinzip düngt, sondern mit Hilfe von Ertragskarten den Boden in kleinen Einheiten nach Bedarf bedient.“ Das ist nicht nur wirtschaftlich für den Landwirt, sondern Ressourcen- und Umweltschonender und auch nachhaltiger.

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