2015-04-20News

TEAM – Wie viel Energie ist wenig Energie?

Die Vorführung des TEAM-Traktors und weiterer Forschungsmaschinen an der Technischen Universität Dresden bildeten diesen Monat den Abschluss des Verbundprojekts „TEAM“. Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte und vom Projektträger Karlsruhe betreute Projekt mit der Absicht, Technologien für energiesparende Antriebe mobiler Arbeitsmaschinen (=TEAM) zu entwickeln, präsentierte diesen Monat interessante und erstaunliche Ergebnisse.

TEAM – Wie viel Energie ist wenig Energie?

Die Vorführung des TEAM-Traktors und weiterer Forschungsmaschinen an der Technischen Universität Dresden bildeten diesen Monat den Abschluss des Verbundprojekts „TEAM“. Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte und vom Projektträger Karlsruhe betreute Projekt mit der Absicht, Technologien für energiesparende Antriebe mobiler Arbeitsmaschinen (=TEAM) zu entwickeln, präsentierte diesen Monat interessante und erstaunliche Ergebnisse.

Fendt-Projektteam mit TEAM Schlepper (v.l.): Maximilian Popp, Montage, Bernhard Dedler, Applikation Messtechnik, Kim Hafner, Sensorik und Messdatenerfassung, Thiemo Buchner, Projektleitung. Nicht auf dem Foto: Wolfgang Birkner, Feldversuch

„Die Verbindung von Wissenschaft und Industrie in der Forschungsarbeit ermöglicht uns, Ideen umzusetzen und Innovationen zu schaffen“, beschreibt Thiemo Buchner, verantwortlicher Projektleiter im Bereich Research & Advanced Engineering bei Fendt, die Motivation hinter TEAM.

Wie sich effiziente Antriebstechnik und intelligente Betriebsstrategien auf den Verbrauch auswirken wurde von den Projektpartnern in Dresden vorgeführt. 130 Teilnehmer aus Forschung, Industrie und Politik überzeugten sich selbst vor Ort von den Forschungsergebnissen. „Die Forschungserkenntnisse, die wir für uns gewinnen konnten, dienen als Grundlage für Vorentwicklungsprojekte, die auf die Effizienzsteigerung des Traktors und des gesamten Arbeitsprozesses bspw. beim Pflügen abzielen“, fügt der Maschinenbau-Ingenieur an.

Leistungsbedarf der Nebenaggregate beim Pflügen

Drei Jahre lang haben die Ingenieure und Fachkräfte bei Fendt analysiert, getestet, ausgewertet, angepasst, weiter entwickelt und wieder getestet. Feldversuche, Flottenmessungen, Parametervariationen, Sensitivitätsanalysen mit einer Flotte von fünf Traktoren unterschiedlicher Leistungsklassen, die europaweit an unterschiedlichen Standorten in landwirtschaftlichen Betrieben zum Einsatz kamen, waren Bestandteil der langen Versuchsreihe. „Der aufwendig mit Messtechnik ausgerüstete TEAM-Traktor ermöglicht uns den Energiefluss bis auf Komponentenebene zu verfolgen. Darauf aufbauend können wir vorhandenes Potenzial zur Steigerung der Energieeffizienz bei verschiedenen Arbeitsprozessen erkennen und konkrete Optimierungsmaßnahmen ableiten“, erklärt Buchner. „Eine Weiterentwicklung der erarbeiteten Ansätze ist das nächste Ziel, um innovative Produkte und exklusive Vorteile für Fendt-Kunden zu schaffen.“

Ergebnispräsentation an der TU Dresden mit Vertretern aus Industrie, Politik und Wissenschaft
Ergebnispräsentation an der TU Dresden im Hintergrund der TEAM Schlepper (v.l.): Kim Hafner und Thiemo Buchner.