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Treibt Ihren Erfolg an – mit ganzer Kraft.

Von Vario zu VarioDrive

Fendt Vario steht für stufenloses, dynamisches Fahren mit Durchzugskraft bei jeder Geschwindigkeit von 0,02 bis 60 km/h. Der neue Antrieb des Fendt 1000 Vario wurde eigens mit dem Ziel entwickelt, die hohe Motorleistung in jeder Situation, unabhängig von Bodenbeschaffenheiten, kraftschlüssig umzusetzen und dabei die Drehzahlen besonders niedrig zu halten. Die Lösung: Fendt VarioDrive – der Antriebsstrang, der erstmals beide Achsen unabhängig voneinander antreibt.

VarioDrive Antriebsstrang – ein Meister der Kraftverteilung

Die neuartige Konstruktion des Antriebsstranges ermöglicht die ideale Drehmomentverteilung auf Vorder- und Hinterräder für optimale Traktion und Zugkraft. Der Triebsatz baut auf einer Hydropumpe und zwei Hydromotoren auf. Der erste Hydromotor versorgt die Hinterachse über eine hydrostatisch-mechanische Leistungsverzweigung durchgängig von 0 km/h bis 60 km/h mit Drehmoment. Der zweite Hydromotor bedient die Vorderachse. Über die Rückkoppelung zur Hinterachse durch den Untergrund beziehungsweise durch die intelligent geregelte Allradkupplung ist auch der Vorderachsantrieb Teil der hydrostatisch- mechanischen Leistungsverzweigung.

Meisterwerk mit Grip(s)

Im Feldeinsatz wird das Drehmoment flexibel auf die Achse übertragen, deren Reifen Grip haben. Das Ergebnis ist eine enorme Zugleistung. Mit zunehmender Geschwindigkeit ab ca. 25 km/h wird der Vorderachsantrieb durch eine Kupplung komplett entkoppelt – Schleppverluste im Antriebsstrang entfallen und der Wirkungsgrad wird gesteigert.


Neue, größere Hochleistungshydrostaten mit 370 cm³ liefern einen sehr hohen Getriebewirkungsgrad. Der getrennte Ölhaushalt schützt das Getriebe vor Ölvermischung und -verschmutzung.

Engster Wendekreis durch „pull-in turn”

Weil durch den variablen Allrad kein festes Vorlaufverhältnis besteht, ist der Vorderradantrieb in der Lage, den Traktor aktiv in die Kurve zu ziehen – der sogenannte „pull-in turn“-Effekt. Der Wendekreis im Feld wird allein durch diesen Effekt um bis zu 10% reduziert. Der sonst übliche Reifenabrieb der Vorderreifen bei Kurvenfahrt, wird auf festem Untergrund durch VarioDrive minimiert.

Geringer Spurkreisradius durch „pull-in turn“-Effekt, z. B. 6,97 m bei Fendt 1038 Vario mit Serienbereifung.

Kraftverteilung durch Fendt Torque Distribution

Konstruktiv erfolgt die flexible Drehmomentverteilung des variablen Allradantriebs durch ein zwischen der Hydropumpe und den Hydromotoren für Vorder- und Hinterachse liegendes T-Stück. Es wirkt als hydrostatisches Differential zwischen den Achsen und ermöglicht, dass sich der Ölfluss zwischen Pumpe und Hydromotoren frei einstellt. Folglich entstehen keinerlei Verspannungen. Bei Bedarf wird über die intelligent geregelte Allradkupplung automatisch der Drehmoment von einer zur anderen Achse verschoben. Reibungsverluste und Verschleiß werden effektiv reduziert.

So greifen 500 PS: variabler Allrad

Konventioneller Allradantrieb erfolgt in der Regel über ein festes Übersetzungsverhältnis des Drehmoments zwischen Vorder- und Hinterachse. Fendt VarioDrive ermöglicht einen variablen Allradantrieb. Das Drehmoment wird grundsätzlich über zwei Getriebeausgänge unabhängig an beide Achsen frei verteilt. Mit Hilfe einer intelligent geregelten Allradkupplung findet bei Bedarf eine Drehmomentverschiebung zwischen den Achsen statt, genannt Fendt Torque Distribution.