2020-10-06News

„Die Landwirtschaft ist eine Wachstumsbranche“
Bundesminister Gerd Müller trifft Martin Richenhagen bei Fendt

Am Montag, den 5. Oktober besuchte Dr. Gerd Müller, Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung gemeinsam mit Martin Richenhagen, Chairman, President und CEO der AGCO Corporation das Fendt Werk in Marktoberdorf. Dort sprachen Sie auch über ein gemeinsames Projekt in Afrika.

„Die Landwirtschaft ist eine Wachstumsbranche“
Bundesminister Gerd Müller trifft Martin Richenhagen bei Fendt

Am Montag, den 5. Oktober besuchte Dr. Gerd Müller, Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung gemeinsam mit Martin Richenhagen, Chairman, President und CEO der AGCO Corporation das Fendt Werk in Marktoberdorf. Dort sprachen Sie auch über ein gemeinsames Projekt in Afrika.

Dr. Gerd Müller, Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

Dürre, Wasserknappheit und ein steigender Bedarf an Nahrungsmitteln fordern immer neue Ansätze und Ideen in der Landwirtschaft. „Die Landwirtschafts- und Ernährungsbranche sind Wachstumsbranchen, besonders vor dem Hintergrund der wachsenden Weltbevölkerung“, so Dr. Gerd Müller. Diese Faktoren stellen sowohl Herausforderungen an die Technik, als auch an die Politik. Denn beide Seiten müssen zusammenarbeiten, um die Ernährung auch zukünftig zu sichern. Bundesminister Müller wuchs auf einem Milchviehbetrieb in Schwaben auf und hält die Landwirtschaft für eine der wichtigsten Zukunftsbranchen. „Ernährung ist ein zentrales Thema, das alle Menschen verbindet. Jeder Mensch benötigt Essen und da sind Entwicklungen wie Dürre-resistente Pflanzen, aber auch Technik und ein verantwortlicher Umgang mit Ressourcen ausschlaggebend“, so Dr. Gerd Müller.

Die Entwicklung einer Region liegt dem Politiker dabei besonders am Herzen – Afrika. Dort engagiert sich auch AGCO schon lange in verschiedenen Projekten, wie zum Beispiel „Farm in a box“. Daher traf er mit Martin Richenhagen eine Vereinbarung über ein gemeinsames landwirtschaftliches Projekt in Afrika. Eine erfolgreiche Strategie für eine Welt ohne Hunger beinhaltet für Dr. Gerd Müller neben der passenden technischen Ausstattung auch eine qualitativ hochwertige Ausbildung. Bei seinem Besuch im Getriebe- und Traktorwerk in Marktoberdorf zeigte er sich begeistert von den Innovationen und Hightech-Lösungen in der Produktion, in der Entwicklung aber auch für eine qualitativ hochwertige Ausbildung. „Fendt hat die Märkte weltweit erobert. Es ist ein Glücksfall, dass an der Spitze die Weichen für diese Entwicklung passend gestellt wurden und gibt jungen Mitarbeitern eine Perspektive für die Zukunft“, lobte der Bundesminister Martin Richenhagen, der in den letzten 16 Jahren die Geschicke von AGCO leitete und Ende des Jahres seinen Posten als Chairman, President und CEO der AGCO Corporation an den bisherigen COO Eric Hansotia weiter.

(v.l.) Dr. Gerd Müller und Martin Richenhagen

„Ein Fendt war schon früher teuer. Aber das Preis-Leistungsverhältnis ist entscheidend und hier führt Fendt“, so der Bundesminister. Für ihn gehört zu wirtschaftlichem Erfolg auch eine moralische und ethische Verantwortung. Daher setzt er sich für das Lieferkettengesetz ein: „Faire Löhne müssen über die gesamte Lieferkette gezahlt werden. Damit werden wichtige Signale für die Zukunft gesetzt.“

Dass AGCO hinter dieser Forderung steht bestätigte Martin Richenhagen. „Die Lieferketteninitiative unterstützen wir nachdrücklich und gerne.“

(v.l.) Brigitte Richenhagen, Martin Richenhagen (Chairman, President und CEO AGCO), Ekkehart Gläser (Geschäftsführer Produktion), Dr. Gerd Müller besuchen mit Peter Bebersdorf (Leiter Fendt Traktorwerk) das Fendt Traktorwerk
Christoph Gröblinghoff, Vorsitzende der AGCO/Fendt Geschäftsführung (rechts) übergibt ein Fendt Modell an Dr. Gerd Müller (links)

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