2017-05-29News

Losglück: Im ostfriesischen Milchbetrieb arbeitet jetzt ein Fendt 514 Vario

Große Freude im kleinen Örtchen Eilsum an der Nordseeküste: Ein neuer Schlepper rollt bei Familie Klinkenborg auf den Hof. Nachbarn, Berufskollegen, Freunde und Geschäftspartner sind dabei, um den besonderen Augenblick und das Glück mit Melle und Therese Klinkenborg zu teilen. Denn die Glücksfee hatte ihre Hände mit im Spiel, um den Fendt 514 Vario ausgerechnet auf diesem Hof ankommen zu lassen.

Losglück: Im ostfriesischen Milchbetrieb arbeitet jetzt ein Fendt 514 Vario

Große Freude im kleinen Örtchen Eilsum an der Nordseeküste: Ein neuer Schlepper rollt bei Familie Klinkenborg auf den Hof. Nachbarn, Berufskollegen, Freunde und Geschäftspartner sind dabei, um den besonderen Augenblick und das Glück mit Melle und Therese Klinkenborg zu teilen. Denn die Glücksfee hatte ihre Hände mit im Spiel, um den Fendt 514 Vario ausgerechnet auf diesem Hof ankommen zu lassen.

Zum 17. Mal veranstaltete die LAND & Forst, das Wochenblatt für Landwirtschaft und Landleben in Niedersachsen, ihren großen Luftbildwettbewerb, bei dem sie fragt: „Kennen Sie Ihre Heimat?“ Ein ganzes Jahr lang erscheint jede Woche ein Luftbild eines Ortes in Niedersachsen. Aus bestimmten Buchstaben aller Ortsnamen ergibt sich am Ende ein Sinnspruch. Wer ihn einsendet, hat die Chance auf wertvolle Preise. Nahezu 10.000 LAND & Forst-Leserinnen und –Leser waren auch dieses Mal wieder dabei. Sehr viele machen kein Geheimnis daraus, dass sie auf den Hauptpreis spekulieren.

Schlüsselerlebnis in Eilsum: Jens Riegamer (dlv), Bernd Müller (AGCO), Ralf Stephan (LAND & Forst), Ludger Schröder (AGCO), Therese und Melle Klinkenborg, Jan Kanzler und Friso Fröhling (Schröder Landmaschinen)

Bei diesem handelt es sich traditionsgemäß um einen hochwertigen Fendt-Schlepper. In der aktuellen Runde hatte die Redaktion einen Fendt 313 Vario 4S ausgeschrieben. Für den ostfriesischen Milchviehhalter kam der Gewinn nach den wirtschaftlich schwierigen Jahren mehr als gelegen. „Unser bisheriger Hauptschlepper, ein Fendt 412 Vario, hat zwölf Jahre treue Dienste geleistet und sollte ohnehin ausgetauscht werden. Möglichst wieder gegen einen Fendt. Aber die Milchpreiskrise ließ keinen finanziellen Spielraum für einen gebrauchten Trecker und andere Maschinen zu“, konnte Melle Klinkenborg den Volltreffer immer noch nicht so richtig fassen.


Für den 86 Hektar großen Betrieb mit Grünland, Weizen- und Ackergrasanbau sowie 125 Milchkühen sollte es dann aber doch eine größere Leistungsklasse mit mehr Hubkraft und einem höheren Gesamtgewicht sein. Bernd Müller, AGCO-Werksbeauftragter im Nordwesten Niedersachsens, ging mit Familie Klinkenborg alle Details durch, wie sich der Hauptgewinn an die betrieblichen Erfordernisse anpassen lässt. Anfang Mai konnte der im wenige Kilometer entfernten Norden ansässige Vertriebspartner, die Heinrich Schröder Landmaschinen KG, nun den exakt passenden Schlepper ausliefern konnte: einen Fendt 514 Vario mit 140 PS, Frontlader Fendt Cargo, 50 km/h-Vario-Getriebe, Fronthydraulik und -zapfwelle, gefederter Vorderachse, Klimaautomatik und größeren Räder. Auf die luftgefederte Kabine und den Komfortsitz legt der 57-jährige Landwirt nach harten Arbeitsjahren auf dem Milchviehbetrieb besonderen Wert.

LAND & Forst-Chefredakteur Ralf Stephan erinnerte daran, dass die Bauernfamilie aus Krummhörn seit Jahrzehnten zu den Teilnehmern des Luftbildwettbewerbes gehört – und noch nicht einmal ein Pfund Tee gewonnen hat. Und nun gab es gleich den Hauptpreis!

Ludger Schröder (l.), Regionalvertriebsleiter AGCO Deutschland GmbH, überreicht den Schlüssel an Landwirt Melle Klinkenborg.

Den Schlüssel übergab Ludger Schröder, Regionalvertriebsleiter der AGCO Deutschland GmbH. Für die örtliche Fendt-Vertretung Schröder in Norden gratulierten Niederlassungsleiter Jan Kanzler und Friso Fröhling. Er zeigte noch einmal die besonderen Vorzüge des Neulings in Nature-green auf. Für den Hof sei er der ideale Allrounder: stark im Zug, präzise in der Pflege, sparsam im Verbrauch, komfortabel und sicher beim Transport. Beim Frontladereinsatz sei er wendig und übersichtlich - einfach eine gute Kombination aus Kompaktheit und Einsatzvielfalt und dazu rundum übersichtlich.


Schon bei der kleinen Feier auf dem Eilsumer Gulfhof ging der Blick des Landwirts immer wieder zum Himmel. In zwei, drei Tagen sollte das erste Ackergras geerntet werden. Somit kam der Neue genau zur rechten Zeit.