2017-10-24Pressemitteilung

Fendt übergibt Roboter Sawyer an Hochschule Kempten

Pünktlich zum Semesterbeginn bekommt die Hochschule Kempten einen Roboter vom Unternehmen Fendt. Nach Dampfmaschine, Fließband, Elektronik und IT bestimmen nun intelligente Fabriken, sogenannte „Smart Factories“, die vierte industrielle Revolution. Die Studenten sollen schon während ihrer Studienzeit mit einem sogenannten „Cobot“ trainieren.

Fendt übergibt Roboter Sawyer an Hochschule Kempten

Pünktlich zum Semesterbeginn bekommt die Hochschule Kempten einen Roboter vom Unternehmen Fendt. Nach Dampfmaschine, Fließband, Elektronik und IT bestimmen nun intelligente Fabriken, sogenannte „Smart Factories“, die vierte industrielle Revolution. Die Studenten sollen schon während ihrer Studienzeit mit einem sogenannten „Cobot“ trainieren.

Mensch und Maschine arbeiten zusammen

Nicht nur bei den Produkten von Fendt, sondern auch in den Produktionsstätten des Unternehmens werden Technologie und Innovation groß geschrieben. Unter dem Schlagwort „Industrie 4.0“ werden bei Fendt verschiedene zukunftsweisende Produktionskonzepte ausprobiert: Eine dieser Ideen ist der Cobot „Sawyer“, ein kollaborierender Roboter, welcher den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern künftig bei verschiedenen Anwendungen assistieren soll (Der Begriff „Cobot“ stammt aus dem englischen und ist ein Kofferwort aus „collaborate“ (= zusammenarbeiten) und „robot“ (= Roboter). Kollaborativ bedeutet in diesem Fall, dass Mensch und Maschine optimal zusammenarbeiten, das heißt ohne Trennung oder Schutzzaun wie das bei herkömmlichen Industrie-Robotern üblich ist. Der Mensch steuert und überwacht die Produktion, der Roboter übernimmt die körperlich anstrengenden Arbeiten.

Sawyer Übergabe an die Hochschule Kempten (v.l.): Matthias Grimminger (technischer Assistent Geschäftsführung Produktion), Thomas Enghof (Direktor für zentrale Prozessplanung), Andrea Helbig (Manager, HR Talent Management), Thomas Kuehl (Manager Zentrale Planung) , Christian Kiechle (Zentrale Planung Experte für Automation) und Prof. Dirk Jacob (Vizepräsident für Lehre und Qualitätsmanagement der Hochschule Kempten)

Industrie 4.0 studieren

Um möglichst viele Einsatz- und Anwendungsfelder für den „neuen Kollegen“ zu finden, hat Fendt der Hochschule Kempten zum Semesterbeginn den Cobot „Sawyer“ zur Verfügung gestellt. Die Fakultät für Elektrotechnik der Hochschule Kempten verfügt über ein erstklassiges Forschungslabor, in welchem bereits Industrie-Roboter und andere kollaborierende Robotersysteme erforscht werden. Künftig können die Studierenden nun auch mit Sawyer experimentieren, ihn programmieren, seine Serientauglichkeit analysieren sowie verschiedene Möglichkeiten der Anwendung für Fendt erforschen. „Es ist uns als Hochschule sehr wichtig die Studierenden an aktuellen und zukunftsweisenden technischen Einrichtungen auszubilden“, so Professor Dirk Jacob, Vizepräsident für Lehre und Qualitätsmanagement an der Hochschule Kempten. „Der Roboter Sawyer, den uns die Firma AGCO/Fendt zur Verfügung stellt, ist zukunftsweisend für die Produktion im Umfeld Industrie 4.0“.

Thomas Enghof, Direktor für zentrale Prozessplanung

Auch Fendt sieht in der Kooperation mit der Hochschule Kempten viele Vorteile. „Für uns ist die kollaborative Robotik enorm wichtig für die vierte industrielle Revolution und den Aufbruch in ein neues Zeitalter bei Fendt. Generell erforschen wir aktuell in unseren Werken viele Einsatzmöglichkeiten von zukunftsweisenden Technologien, wie zum Beispiel Augmented oder Virtual Reality“, erklärt Thomas Enghof, Direktor für zentrale Prozessplanung. „Für uns bedeutet die Forschungskooperation mit der Hochschule Kempten in erster Linie einen namhaften Forschungspartner an unserer Seite zu haben, andererseits freuen wir uns, dass wir dadurch direkten Kontakt mit Hochschulabsolventen aufbauen können. Ihre Technikaffinität und das Know-how sind unser Erfolg und unsere Innovationen von Morgen“, so Thomas Enghof. Beide Parteien freuen sich auf die gemeinsame Zusammenarbeit. Als Startschuss für die Kooperation und um einen Einblick in die Produktion des Ostallgäuer High-Tech-Unternehmens zu ermöglichen, findet für die Studierenden der Fakultät von Professor Jacob ein „Tag bei Fendt“ noch diesen November statt.

Sawyer unterstützte tatkräftig beim Fendt Mitarbeitertag am 22. Juli 2017 indem er Kaffee und Gummibärchen verteilte. Auch an anderen Stationen bewies er sein Geschick.