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VarioGrip für den richtigen Druck im Reifen

Die integrierte Reifendruckregelanlage VarioGrip ermöglicht eine Anpassung des Reifendrucks von 0,6 bis 2,5 bar innerhalb kürzester Zeit - auch während der Fahrt. Diese erfolgt an allen vier Rädern über integrierte Drehdurchführungen, die auf die Lebensdauer des Traktors ausgelegt sind. Die Luftbeschaffung wird über einen wassergekühlten Doppelkompressor sowie eine fahrzeugeigene Ventiltechnik realisiert.

30 % Investitionszuschuss für Reifendruckregelanlage Fendt VarioGrip

Ab dem 01.11.2020 wird in Deutschland ein Investitionszuschuss in Höhe von 30 % für neue Reifendruckregelanlagen ab Werk und bei Nachrüstung gewährt.

Mit der Reifendruckregelanlage Fendt VarioGrip bieten wir bei den Baureihen 800 Vario, 900 Vario und 1000 Vario eine integrierte Lösung an, die viele Vorteile gegenüber einer Nachrüstung bietet.

Mehr erfahren

Bis zu 8 Prozent mehr Flächenleistung in gleicher Zeit

Der richtige Reifeninnendruck bringt mehr Kraft auf den Boden und damit mehr Zugleistung. Hat der Reifen einen angepassten Innendruck, werden Schlupf und Rollwiderstand effektiv verringert. Und das wirkt sich positiv auf die Flächenleistung aus! Wird bei schwerer Ackerarbeit der hohe Reifeninnendruck reduziert, erhöht sich automatisch die Bodenkontaktfläche des Reifens. Die dadurch erzielte Schlupfreduktion und Wirkungsgradsteigerung bringt in derselben Zeit bis zu acht Prozent mehr Flächenleistung.

Bis zu 50.000 € Einsparpotenzial

Bis zu 3 % schneller

Ein Reifeninnendruck von 2,4 bar anstatt der üblichen 1,8 bar auf der Straße bringt bis zu drei Prozent kürzere Fahrzeiten bei gleichzeitig zwei Prozent weniger Dieselverbrauch.

2,4 bar Reifeninnendruck auf der Straße bedeuten:

  • 3 % kürzere Fahrzeiten
  • 2 % weniger Diesel

Bis zu 8 % mehr Fläche

Wird für die Bodenbearbeitung ein Reifenluftdruck von 0,8 bar anstatt der üblichen 1,8 bar eingestellt, kann die Zugleistung um zehn Prozent erhöht werden. Dies führt zu einer erhöhten Flächenleistung von acht Prozent mit einem gleichzeitig reduzierten Dieselverbrauch von acht Prozent pro Hektar. Bei 500 Stunden schwerer Zugarbeit pro Jahr bedeutet dies 40 Stunden weniger Einsatzzeit.

0,8 bar Reifeninnendruck bedeuten:

  • 10 % mehr Zugleistung +
  • 8 % mehr Fläche +
  • 8 % weniger Diesel +
  • 40 Stunden Einsparung pro 500 Stunden Einsatz

Bis zu 10 €/h sparen

Auf die Betriebsstunde umgerechnet ergibt dies eine Einsparung von 10 €* pro Stunde bei schweren Zugarbeiten. Bei 10.000 Betriebsstunden und davon 50 Prozent Zugarbeiten (also 5.000 Betriebsstunden) können somit 50.000 €** eingespart werden.

0,8 bar Reifeninnendruck bedeuten:

  • 10 € pro Stunde gespart
  • 50.000 € gespart bei 5.000 Stunden Zugarbeit

* Fachhochschule Südwestfalen, Agrarwirtschaft Soest
** Basis 10.000 Bh, 50 % Zugarbeiten, 5.000 Bh x 10 €

Die Verteilung des Bodendruckes

Allseits bekannt und stets bewährt: Ein angepasster, abgesenkter Reifeninnendruck steigert nicht nur die Flächenleistung und senkt den Dieselverbrauch, sondern schont zudem effektiv die Böden. Ein weicherer, breiterer Reifen vergrößert die Bodenkontaktfläche so, dass das Gewicht besser verteilt wird und damit der Bodendruck sinkt. Ist der Reifen schmal und hart, wird normal gelagerter Boden nicht nur unnötig verdichtet. Die Oberfläche wird zudem durch den „Schlupf mit Fräswirkung“ *durch die Reifenstollen zusätzlich geschädigt und mehr Kraftstoff wird verbraucht: Spuren mit einer Tiefe von mehr als zehn Zentimetern verdoppeln den Kraftstoffverbrauch*.

* Quelle: Prof. Dr. Volk, Fachhochschule Soest

Hinterlassen Sie die richtige Spur

Die Abbildung zeigt den Abdruck desselben Ackerschlepperreifens, einmal mit hohem (rechts) und einmal mit niedrigem Reifeninnendruck (links). An der Länge des Reifenabdrucks ist zu erkennen, wie sich der Luftdruck im Reifen auf den Boden auswirkt. Auf dem rechten Bild ist der Abdruck eines Reifens mit hohem Luftdruck dargestellt. Klar erkennbar ist die kürzere Aufstandsfläche. Das Gewicht wird weniger gut verteilt und der Reifen sinkt tiefer in den Boden. Das linke Bild zeigt den gleichen Reifen dagegen mit niedrigem Luftdruck. Der Reifen kann sich ausdehnen und das Gewicht besser auf den Boden verteilen. Die Aufstandsfläche wird dadurch deutlich länger und breiter, und somit der Bodendruck geringer.

Perfekt integriert - Einfache Bedienung über das Varioterminal

Über das Varioterminal kann der Reifendruck des Traktors mit einem Tastendruck geregelt werden. Über ein Assistenzsystem wird der Fahrer auf zu niedrigen oder zu hohen Reifendruck hingewiesen.

Reifendruckregelanlage: Die Technik

VarioGrip ist die voll integrierte Fendt Reifendruckregelanlage mit fahrzeugeigener Ventil- und Luftführungstechnik. Die Komplettlösung besitzt einen wassergekühlten Hochleistungskompressor mit zwei Kolben, der für einen sehr hohen Luftvolumenstrom sorgt. An der Vorder- und Hinterachse befinden sich radiale Drehdurchführungen. Bei der Zwei-Leiter-Technik wird über die Steuerleitung das Reifenventil geöffnet, über die Füllleitung der Reifen befüllt bzw. Druck abgelassen. Die Drehdurchführungen unterliegen einer geringen Beanspruchung, da sie nur zum Befüllen und Entleeren unter Druck stehen.

Ein weiterer Vorteil ist, dass bei einer Beschädigung der Leitungen keine Luft aus dem Reifen entweichen kann, was wiederum zur Sicherheit beiträgt. Die Steuerung funktioniert ganz einfach über das Varioterminal: Für Vorder- und Hinterachse kann jeweils getrennt voneinander der gewünschte Reifeninnendruck für Feldarbeiten und Straßenfahrten eingestellt werden. Diese werden im Varioterminal gespeichert. Somit ermöglicht die Reifendruckregelanlage eine Druckregelung auch während der Fahrt.

Intelligent integriert an der Vorderachse

Die Leitungen der Reifendruckregelanlage VarioGrip verlaufen durch eine radiale Drehdurchführung. Über die Steuerleitung (grün) wird das Ventil am Reifen pneumatisch geöffnet, über die Luftleitung (blau) kann der Luftdruck im Reifen schnell abgesenkt bzw. erhöht werden.

Füllleitung zum Ventil

Steuerleitung zum Ventil

Füllleitung – Eingang am Achsschenkel

Steuerleitung – Eingang am Achsschenkel

Radiale Drehdurchführung Vorderachse

Die Reifendruckregelanlage VarioGrip im neutralen Test

Der Nachweis

Eine neutrale Studie der Fachhochschule Südwestfalen, Agrarwirtschaft Soest beweist eindrucksvoll den Effizienzschub der integrierten Reifendruckregelanlage VarioGrip. Die Untersuchung fand im August 2014 mit einem Fendt 828 Vario, ausgestattet mit der integrierten Reifendruckregelanlage VarioGrip, statt. Es wurden sowohl die Auswirkungen bei schwerer Zugarbeit im Feld als auch bei Transportfahrten ermittelt. Die Ergebnisse der Studie zeigen klare wirtschaftliche Vorteile, die sich rechnen.

Reifendruckregelung – weil es sich lohnt!

Je nach Einsatz ist es notwendig, den Reifeninnendruck des Öfteren anzupassen. Entsprechend groß ist der Zeitgewinn durch die integrierte Reifendruckregelanlage VarioGrip, mit der der Innendruck problemlos auch während der Fahrt angepasst werden kann. So werden dank VarioGrip die Rüstzeiten zur Anpassung des Reifeninnendruckes beim Befahren und Verlassen des Feldes auf ein Minimum reduziert und die Arbeit schneller erledigt.






Reifendruckregelung bei der Bodenbearbeitung






Reifendruckregelung bei Ausbringarbeiten, zum Beispiel beim Gülle fahren

Bildquellen: AGCO/Fendt, Prof. Dr. Volk, Fachhochschule Soest