2018-07-22News

Das Turnier der Extraklasse

Wer den CHIO in Aachen besucht, taucht in eine andere Welt ein. Man wird überwältigt von dem riesigen 300.000 m² großen Gelände und der Exklusivität dieses Events. Es ist und bleibt das Treffen des Spitzensports, mit allem was dazu gehört. Zehn Tage lang herrscht in der Aachener Soers Ausnahmezustand. Das internationale Turnier begeisterte mit Startern in den Disziplinen Voltigieren, Dressur, Springen, Vielseitigkeit und Vierspänner.

Das Turnier der Extraklasse

Wer den CHIO in Aachen besucht, taucht in eine andere Welt ein. Man wird überwältigt von dem riesigen 300.000 m² großen Gelände und der Exklusivität dieses Events. Es ist und bleibt das Treffen des Spitzensports, mit allem was dazu gehört. Zehn Tage lang herrscht in der Aachener Soers Ausnahmezustand. Das internationale Turnier begeisterte mit Startern in den Disziplinen Voltigieren, Dressur, Springen, Vielseitigkeit und Vierspänner.

Dabei schnitten 2018 die deutschen Mannschaften und Teilnehmer hervorragend ab. Isabell Werth zeigte in diversen Dressurprüfungen wieder einmal ihr Können und machte ihrem Titel als Dressurikone alle Ehre als sie zum zwölften Mal den „Großen Preis von Aachen“ gewann. Auch Marcus Ehning konnte mit seinem Pferd Pret a Tout den „Großen Preis von Aachen“ im Springen nach 12 Jahren wieder für sich beanspruchen.

Die Spitze des „Lambertz Nationenpreises“ in der Dressur wurde zum zwölften Mal in Folge vom deutschen Team besetzt, die mit ihren hervorragenden Leistungen den Sieg einfuhren. Die deutsche Spring-Mannschaft lieferte im „Mercedes-Benz Nationenpreis“ ebenfalls einen spannenden Auftritt und gewann diesen zum dritten Mal in Folge. Im Nationenpreis der Vierspänner konnte sich das deutsche Team den zweiten Platz sichern. Die deutschen Voltigierer belegten mit beiden Mannschaften im „Sparkassen Nationenpreis“ gleich Platz 1 und 2. Lediglich in Vielseitigkeit konnte das deutsche Team sich nicht unter die ersten drei kämpfen und belegte Platz 5. Im CIC*** „DHL-Preis“ überzeugt Julia Krajewski mit Chipmunk FRH aber auf ganzer Linie und sicherte sich den Sieg in der Einzelwertung. Alles in allem eine gute Vorlage für die kommenden Weltmeisterschaften in Tryon/USA.

Circa sechs Minuten brauchen Pferd und Reiter von der Start- bis zur Ziellinie.
Parcours Designer Rüdiger Schwarz begeht mit Journalisten und Bloggern die Geländestrecke.

Fendt als stolzer Partner der deutschen Reitsport Nationalmannschaften konnte mit Rüdiger Schwarz, dem Parcours Designer und ehemaliger Bundestrainer des Vielseitigkeitsnachwuches eine Begehung der Geländestrecke für den „DHL-Nationenpreis“ organisieren. Wofür man im Spaziergang rund eine Stunde braucht, das schaffen Pferd und Reiter in gut 6 Minuten. Die Strecke weist diverse Raffinessen auf und verlangte Pferd und Reiter einiges ab, wie man am 21. Juli sehen konnte. Ein gutes Jahr braucht Rüdiger Schwarz, um so einen Parcours zu planen. Dabei gibt es Sprünge, sogenannte Tische, die man mit einer hohen Grundgeschwindigkeit nehmen kann und die sehr flüssig zu springen sind. Darüber hinaus gibt es Wassergräben und jene Sprünge, bei denen Pferd und Reiter geradezu ins Ungewisse springen. Während der längeren Strecken sind Pferd und Reiter mit guten 45 km/h unterwegs. Das verlangt beiden eine sehr gute Kondition und perfekte Konzentration während des Ritts ab.

Der Höhepunkt des Pferdesport-Jahres 2018 kommt im September: Die "FEI World Equestrian Games Tryon 2018" (WEG), im US-amerikanischen Tryon vom 11. bis 23. September.

Mit einer hohen Geschwindigkeit lassen sich sogenannte "Tisch"-Hindernisse flüssig springen.
Ein Sprung ins Ungewisse.

(Fotograf: Malte Christians)

Bis mindestens 2026 ist das Unternehmen Fendt Hauptsponsor der deutschen Reitsport-Nationalmannschaft in den olympischen Disziplinen Dressur, Springen und Vielseitigkeit. Wenn die Sportler für Deutschland reiten, tragen sie bei Nationenpreisen oder Championaten, die Kleidung mit dem Fendt Logo.

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