2018-07-17News

Die Fendt Farmer Deutschlandreise: Nach 1.700 km wieder dahoam

Rund 1.700 km, 200 Betriebsstunden, 350 L Diesel und unzählige schöne Erinnerungen – So die Bilanz der großen Deutschlandreise des pensionierten Berufsschulleiters aus Marktoberdorf. Im Mai ging Remigius Kirchmaier mit einem Fendt Farmer 2D Traktor und seinem Schäferwagen auf große Reise quer durch Deutschland. Nach 50 Tagen und 25 Etappen erreichte er mit seinem 28 km/h schnellen Traktor dann endlich sein lang ersehntes Ziel: Die Ostsee.

Die Fendt Farmer Deutschlandreise: Nach 1.700 km wieder dahoam

Rund 1.700 km, 200 Betriebsstunden, 350 L Diesel und unzählige schöne Erinnerungen – So die Bilanz der großen Deutschlandreise des pensionierten Berufsschulleiters aus Marktoberdorf. Im Mai ging Remigius Kirchmaier mit einem Fendt Farmer 2D Traktor und seinem Schäferwagen auf große Reise quer durch Deutschland. Nach 50 Tagen und 25 Etappen erreichte er mit seinem 28 km/h schnellen Traktor dann endlich sein lang ersehntes Ziel: Die Ostsee.

Der perfekte Rastplatz: Ein kleiner Weiher in der Nähe des Froschgrundsees bei Coburg. *

Der Genuss des langsamen Reisens

Zwei Monate hatte Remigius Kirchmaier für seine Reise vom bayerischen Eggenthal bis zur Ostsee eingeplant. Mit einer durchschnittlichen Tagesstrecke von 60 km brauchte er mit seinem Oldtimer Traktor letztendlich 50 Tage. Auf Landstraßen legte der 28 km/h schnelle Traktor die Strecke zurück. Doch gerade das machte für den gebürtigen Allgäuer den Charme seiner Reise aus: „Das wirklich Geniale war, dass ich die ganze Zeit auf Landstraßen unterwegs war und so durch kleine Dörfer und Alleen entlang fahren konnte. Wer nur im Wohnmobil auf der Autobahn entlang fährt, der sieht ja nichts“, scherzt Remigius Kirchmaier.


Dass er die nötige Geduld für seine gemütliche Reise haben würde, daran hat der ehemalige Schulleiter nie gezweifelt. Doch würde auch der Oldtimer bis zur Ostsee durchhalten? Eine Frage, die sich Remigius Kirchmaier immer wieder von Wegbekanntschaften anhören musste – und auf die er immer gleich antwortete: „Mit Gottes Segen und Fendt, schaffe ich das!“

Eine der ersten der 25 Etappen: der Brombachsee im Süden Mittelfrankens. *
Ein Fendt (mit Bett) im Kornfeld. *
Ein Traum wird wahr: Einmal mit dem Fendt Farmer 2D durch Berlin fahren.*

Ein echter Hingucker

Viele neue Bekanntschaften zu machen – auch darauf hatte sich Remigius Kirchmaier zu Beginn seiner Reise gefreut. Und er wurde nicht enttäuscht. „Der Traktor und der Schäferwagen waren natürlich der absolute Blickfang, da kam man schnell mit Leuten ins Gespräch", erzählt der Allgäuer. "Viele waren von meinem Vorhaben fasziniert oder kannten mich schon durch die Social Media Beiträge. Du bist doch der, der mit dem Fendt unterwegs ist, hieß es dann."


Die vielen netten Begegnungen machten ihm immer wieder Mut und brachten im viel Freude. „Das wahrscheinlich Verrückteste was ich erlebt habe, ist, dass jemand mal einen Überholvorgang auf der Straße abgebrochen hat, nur um dann noch einmal neu anzusetzen, damit die Frau mich und mein Gefährt aus dem Autofenster heraus fotografieren kann“, erzählt Remigius Kirchmaier lachend.

Fendt Fans gibt es überall – auch im Coburger Land.*
Von Dresden über Meissen ging es zwischen Weinbergen zur Moritzburg.*
Ein herrlicher Blick von der Thüringer Warte auf Burg Lauenstein.*

Rauf und runter

Rund 1.700 km reiste der ehemalige Berufsschulleiter durch Deutschland. Mitte Mai war er in Eggenthal gestartet. Danach ging es weiter über Augsburg, Bamberg, Dresden, Berlin bis zum Darß, einer Landzunge an der Ostsee - wobei er immer wieder mehrere Zwischenstationen einlegte. 25 Etappen hatte seine Reise am Ende. Während seiner 50-tägigen Reise besuchte er imposante Burganlagen, Städte, Campingplätze, Bauernhöfe, idyllische Seenlandschaften und Wälder und die frühere Ost-West-Grenze. „Dabei war mir mein Fendt immer ein zuverlässiger Freund“, erzählt Remigius Kirchmaier. “Sogar die Naturparks Thüringer Wald und Frankenwald mit ihren extremen Steigerungen meisterte er mit Bravour und auch das Erzgebirge eroberte er ohne Probleme.“ Vor sieben Jahren hatte er den Traktor Baujahr 1964 von einem Landwirt erworben. Seitdem hat sich der Oldtimer sowohl als Nutz- als auch als Reisefahrzeug bewährt.

Weisse Sandstrände, reetgedeckte Häuser und beeindruckende Sonnenuntergänge – die letzten Reisetage am Ostseebad Zingst genoß der Allgäuer ganz besonders. *
Trotz Wolkendecke gibt es allen Grund zur Freude: Nach 1.700 km hatte Remigius Kirchmaier sein Ziel erreicht. *

Ob noch einmal eine Reise mit dem Fendt Farmer 2D geplant ist? Vorstellen kann es sich Remigius Kirchmaier auf jeden Fall. „Aber dann vielleicht nicht mehr so lange“, räumt der Allgäuer ein. „Zwei Monate waren dann doch eine sehr lange Zeit.“ Jetzt ist er erst einmal froh wieder Zuhause zu sein. „Das Losfahren war mit dieser Hochspannung verbunden, was wohl da alles auf mich zu kommt. Das Zurückkommen mit dieser unheimlich großen Freude, endlich wieder bei meinen geliebten Menschen zu sein.“


(* Quelle Fotos: Remigius Kirchmaier privat)

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